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Aus der Geschichte
Jene am Rande des Werdauer Waldes gelegene gastliche
Ausflugsstätte, kann über eine 70jährige Geschichte zurückblicken. Dieses kühne Objekt ist mit dem Namen Emil Tröger verbunden, der nach
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Durch hohe Unkosten, die durch den Bau entstanden waren, wurde Emil Tröger
innerhalb kurzer Zeit insolvent. Seine Hauptgläubiger Baumeister Adolf Wild,
Firma Hermann Illgen, Firma Gebrüder Maaß, mahnten ihn bei ihrer Anwesenheit zu
dort abgehaltenen Kaffeevisiten. Tröger, der leicht zu Jähzorn neigte, wurde dem
permanenten Mahnen offenbar überdrüssig und ließ sich dazu verleiten, in
unmittelbarer Nähe des "Waldkurheimes" einen Pistolenschuss auf den
Gläubiger Max Illgen abzugeben, der jedoch in einen Baum schlug. 1931 hat er sich
in harter finanzieller Bedrängnis selbst erschossen. Das von ihm geschaffenen
Werk jedoch hatte Beständigkeit. Der nächste Pächter des "Waldkurheimes" war
Paul Groß, der sich gleichzeitig das Vorkaufsrecht gesichert hatte. |
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Gut 30 Jahre stand neben der "Waldperle" eine ausrangierte IL14, die heute im Gewerbegebiet Heinsdorfergrund neben dem Autohaus Barnath steht. Als Schauobjekt mit eingebauter Bar war dieser Oldtimer der Lüfte Anziehungspunkt für die Spaziergänger im Werduaer Wald. 1997 meldeten schon einmal Weinstubenbesitzer aus Geinsheim und das Chemnitzer Industriemuseum Interesse an dem Flugzeug an, was letzendlich aus verschiedenen Gründen scheiterte. Nach der Wende kam es im November 1990 zur Schließung der beliebten Einkehrstätte. Vom 30.07.1991 stammt folgende Pressemeldung: " .. lediglich der Biergartenbetrieb wird durch Mitarbveiter des Konsums aufrecht erhalten." Erst 1994 kommt wieder Bewegung in die gastronomische Landschaft. Das Bundesvermögensamt als Verwalter des Volkseigemtums, schrieb gas gesamte Objekt zur gastronomischen Nutzung aus. Unter den 7 Bewerbern war auch die Familie Brock aus Seelingstädt, die den Zuschlag erhielt. Es folgte eine komplexe Gebäudeumstrukturierung nach den neusten Gesichtspunkten. Am Himmelfahrtstag ; 12.05.1994; (geplant war der 1. Mai 1994) erfolgte die Wiedereröffnung als Ausflugsgaststätte "Landhotel Waldperle". Im Laufe des Jahres 1997 kam es zu einer ausgeschriebenen Zwangsvollstreckung der Einkehrstätte. |
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-Olaf Kreßner- |